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RHEINGAURUNDFAHRT |
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Der Rheingau und seine Sehenswürdigkeiten |
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Mit unserer Rheingaurundfahrt
beginnen wir in Bingen fahren linksrheinisch bis Höhe Bacherach,
gegenüber des Loreleyfelsens setzen mit der Rheinfähre zum
rechten Rheinufer über, rechtsrheinisch geht es dann zurück über
Rüdesheim bis nach Wiesbaden. |
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Hier handelt es sich um einen
Vorschlag. Sie können gerne die Rheingaurundfahrt individuell
gestalten |
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Mäuseturm
Der legendenumwobene Mäuseturm, der in Wahrheit
nicht anderes war als ein Wart- und Zollturm. Aber romantischer
sind allemal die Sagen, die sich um das Gemäuer ranken- so
romantisch wie die Landschaft |
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Burg Rheinstein
Wo der Rhein bei Bingen einen Bogen macht, da
liegt Burg Rheinstein. Hoch über dem 1000-Seelen-Ort
Trechtingshausen erhebt sie sich mit der kleinen Kapelle davor,
als Sinnbild der Rheinromantik. |
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Burg Reichenstein
Auf einem Felsenvorsprung oberhalb von
Trechtingshausen/Rhein, etwa 5 km rheinabwärts von Bingen, liegt
die gewaltige mittelalterliche Feste Burg Reichenstein. Ihre
Anfänge lassen sich bis ins frühe 11. Jahrhundert verfolgen.
Kaiser, Kurfürsten, Bischöfe und Raubritter spielten hier ihre
Rollen. Mehrfach wurde sie zerstört, wegen ihrer hervorragenden
strategischen Bedeutung aber immer wieder aufgebaut |
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Burg Sooneck
Wahrscheinlich wurde Burg Sooneck, die auch
Saneck oder Sonneck genannt wurde, schon im 11. Jh. erbaut. Die
Abtei Cornelimünster hatte im 9. Jh. von König Ludwig dem
Frommen das Gebiet um Niederheimbach zur Ausstattung erhalten.
Burg Reichenstein war die Hauptburg, Burg Sooneck eine der
Vorburgen, die zum Schutze des Gebietes nacheinander errichtet
wurden. Auf allen Burgen saßen Vögte der Abtei Cornelimünster |
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Ruine Fürstenberg
Burg Fürstenberg wurde 1219 durch den Erzbischof
von Köln zum Schutz seines Besitzes und des Zolles errichtet und
im Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört. Mächtig sind die
Schildmauer und der Bergfried, den schon Victor Hugo treffend
beschrieb: "Merkwürdig seine außerordentliche Höhe und seine
höchst eigentümliche Gestalt |
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Burg Pfalzgrafenstein
Der Pfalzgrafenstein diente immer als
Zollstation. König Ludwig der Bayer erbaute die Burg 1327, um
Rheinzoll zu kassieren. Obwohl die Burg 1607 und 1755
modernisiert wurde, stammt sie zum größten Teil noch aus dem 14.
Jahrhundert. |
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Burg Rheinfels
Die Burg Rheinfels wurde 1245 von Graf Dieter V.
von Katzenellenbogen zum Schutz des Zolles errichtet. Im 16. und
17, Jh. bauten sie die Landgrafen von Hessen zum Wohnsitz und
Festung aus. 1692 widerstand die Rheinfels als einzige
linksrheinische Festung den Truppen Ludwigs XIV. 1794 musste sie
jedoch franz. Truppen überlassen werden, und 1796/97 wurden die
Außenwände der Burgfried und der Darmstädter Bau gesprengt. |
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In Höhe des Loreleifelsens
wird mit der Rheinfähre vom linken zum rechten Rheinufer
übergesetzt. |
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Burg Maus
Die Burg Maus ist eine der fortschrittlichsten
Anlagen der Zeit und gehört zu den technisch tüchtigsten und
großartigsten Bauten überhaupt. 1356 wurde sie durch den
Erzbischof von Trier errichtet. Sie war zeitweise Residenz
dieser Kirchenfürsten und wurde wegen der starken Machtposition
der Grafen Katzenellenbogen “Maus” genannt. Sie war 1806
Halbruine und wurde 1900 bis 1906 wiederaufgebaut. Die Burg
beherbergt einen Adler- und Falkenhof bei dem Ende März bis
Anfang Oktober täglich Flugvorführungen mit Lehrvortrag
veranstaltet werden |
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Burg Katz
Die Burg Katz wurde 1371 durch Graf Wilhelm II.
von Katzenellenbogen als Wehr- und Militärstützpunkt errichtet.
Nach einer Aufstockung in der hessischen Epoche erreichte der
runde Burgfried eine Höhe von 60 Metern. Napoleon ließ die Burg
während der franz. Besatzung 1806 sprengen. Nach einigen
Besitzerwechseln wurde sie 1896 bis 1898 wiederaufgebaut. Heute
ist die Burg Katz in Privatbesitz |
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Loreleyfelsen
Noch heute ist dieser Punkt bei Schiffern
berüchtigt, da er die engste und mit über 25 m auch die tiefste
Stelle des Rheines ist.133 m hoch über dem Rheintal liegt das
Loreleyplateau mit seinem herrlichen Aussichtspunkt und der
beliebten Freilichtbühne |
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Burg Gutenfels
Die häufig wechselnden Besitzer der Burg
Gutenfels hoch über dem Ort Kaub am rechten Rheinufer besserten
sich seit 1247 ihre Haushaltskasse auf, indem sie den
passierenden Schiffern Zoll abverlangten. Zur genaueren
Kontrolle des Schiffsverkehrs ließ Ludwig der Bayer im Jahre
1326 unterhalb der Burg auf einem Felsenriff mitten im Rhein
einen sechsunddreißig Meter hohen, fünfeckigen Zollturm
errichten, der zugleich als Wellen- und Eisbrecher diente |
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Lorch
Um Lorch kennenzulernen, muß man Lorch entdecken:
32 enge, mittelalterliche Gassen mit Torbögen, Winkeln und
Nischen. Romantische Fachwerkhäuser, der trutzige Strunk, das
Leprosenhaus mit Rundturm, Zehnthof,Rathaus und Kirche prägen
den eigenwilligen und eigenständigen Charakter der Stadt. Ein
besonders markantes Bauwerk aus dem 16. Jahrhundert ist das
Hilchenhaus, direkt am Rhein gelegen. |
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Assmannshausen
Am Fuße des Niederwaldes schlängelt sich
Assmannshausen, ein altes Rotweinstädtchen. Mittlerweile werden
fast 100 % der Rebenanbaufläche für den berühmten roten Wein
genutzt.
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Niederwalddenkmal
Groß und sehr pathetisch, das Niederwald -
Denkmal über dem Rhein bei Rüdesheim, errichtet 1877- 1883 durch
den Architekten Karl Weißbach und den Bildhauer Johann
Schilling. Hunderttausende, die alljährlich zum Denkmal
aufsteigen, tun es, weil der Blick von der Höhe einzig ist. Die
Gunst der Lage erlaubt es, das richtige Wetter vorausgesetzt.
Wiesbaden und Mainz, Ingelheim und Eltville, Oestrich und Winkel
in der Ferne und Nähe auszumachen und stromabwärts Lorch und
Bacherach bis St Goar und direkt gegenüber hinein in das Tal der
Nahe und auf Bingen |
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Burg Ehrenfels
Unterhalb von Rüdesheim, an der Kniespitze, die
den Rhein zu einer scharfen Wendung zwingt, stehet am einst
gefürchteten "Bingerloch" die Burgruine Ehrenfels, erbaut im 13.
Jahrhundert und zerstört 1689 |
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Rüdesheim Drosselgasse
Das Lied "Zu Rüdesheim in der Drosselgass'"
machte das kleine Gäßchen in Rüdesheim am Rhein weltbekannt. Das
Viertel aus Drosselgasse, Amselstraße, Obergasse und Steinstraße
liegt im historischen Kern der Stadt. In welchem der dort
gelegenen Gehöfte erstmals Wein ausgeschenkt wurde, ist nicht
mehr zu sagen, doch scheint der "Drosselhof" (1880) auf die
längste Tradition zurückzublicken. Ihm gegenüber findet man das
Hotel Lindenwirt. Die ehemalige Holz- und Fassküferei wurde nach
dem Krieg wieder aufgebaut und beherbergt heute Hotel, Weinhaus
und Restaurant. Ebenso das Rüdesheimer Schloss, Sitz der Mainzer
Kurfürsten aus dem Jahre 1726, das im Mai 1952 wieder eröffnet
wurde. |
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St Hildegart
Das Benediktinerinnen Kloster St. Hildegard,
begründet 1179 von der Heiligen Hildegard von Bingen, die in
Rüdesheim- Eibingen wirkte. |
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Schloß Johannisberg
Schloss Johannisberg gehört seit dem 1816 den
Freiherrn von Metternich- ein Weingut als Orden für Verdienste
um das Reich das lässt sich hören. Und was hat diese Familie
daraus gemacht! Welcher Weinfreund wünscht sich nicht ein
Gewächs aus deren Garten |
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Oestricher Kran
Oestrich mit seinem "Lenchen", das kein
Frauenzimmer ist sondern eine begehrte Lage mit dem "
Klosterberg" und dem "Doosberg" liegt direkt am Rhein. Hier
steht der bekannte Kran. der schon im frühen 16. Jahrhundert
erwähnt wurde, und mit dem das kostbare Gut, die Weinfässer ,
auf die Rheinschiffe verladen wurde. Sehenswert ist die Kaimauer
aus Steinen, die für das Mainzer Schloss bestimmt waren |
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Kloster Eberbach
Das Kloster Eberbach das zur Gemeinde Hattenheim
gehört, ist ein uralter Hort der Weinkultur. Gegründet wurde es
1135 von Zisterziensern und nach sehr wechselvollen Schicksalen
1803 geschlossen. Seit 1918 ist hier die Staatliche
Weinbaudomäne beheimatet, deren Erzeugnisse hoch geschätzt
werden. Hier gibt es einen echten " Cabinetkeller |
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Schloss Reichartshausen
Reichartshausen , Umschlag- und Stapelplatz des
Klosters Eberbach. 1742 lässt der Abt das heutige schlossartige
Gebäude errichten, aber die Mönche hatten nicht sehr lange
Freude daran. Mit der Säkularisierung, 1803, kam die Auflösung
des Konvents. 1971, erst Pächter, dann 1998 als Eigentümer der
Anlage, entstand hier die European Business School. Und so
rundet sich der Kreis, am alten klösterlichen Businessplatz nun
eine (private) Hochschule für Business. Über allem schwebt der
Geist der wirtschaftlich überaus erfolgreichen Eberbacher Mönche |
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Biebricher Schloss
Die Rheinseite von Schloss Biebrich, das sich die
Nassauischen Fürsten seit der Mitte des 18. Jahrhunderts
endgültig zu ihrer Residenz erkoren hatten, ist einer der
Merkpunkte für die Rheingaurundfahrt. Maximilian von Welsch
baute 1710-1719 die breit gelagerte Front mit dem
Mittelpavillon. |
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